5. Benefizspiel am 16. Dezember – Handballer vs. Fußballer

In Waldheim und Döbeln spielten Handballer und Fußballer für einen guten Zweck. Der Erlös kann sich sehen lassen.

Von Dirk Westphal und Frank Korn. Die gute Sache hat am Freitagabend wieder gesiegt. Und das, obwohl der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz kam. In Döbeln ebenso wie in Waldheim. In beiden Städten standen sich die Hand- und die Fußballer in Benefizspielen gegenüber. Und während sich an der Mulde die Nachwuchsabteilungen der HSG Neudorf/Döbeln und des Döbelner SC über die Spendensumme von rund 1 500 Euro, darunter 800 Euro vom Döbelner Anzeiger und seinen Anzeigenpartnern, freuen konnten, waren es in Waldheim 2 150 Euro, davon 724 Euro vom Döbelner Anzeiger und seinen Anzeigenpartnern. Die kommen den fünf Waldheimer Kindertagesstätten zweckgebunden zur Anschaffung von Sportgeräten zugute. Entsprechend freute sich auch Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst über die Aktion: „Es ist schön, dass das Benefizspiel nach einem Jahr Pause wieder ausgetragen worden ist. Für jede der fünf Kindereinrichtungen ist ein schöner Betrag zusammengekommen. Ich freue mich, dass über jeden Zuschauer, der dabei war, hätte mir aber noch den einen oder anderen mehr gewünscht.“ In Waldheim kamen dagegen Prominente und Sponsoren mit zum Einsatz und sorgten durchaus für gute Unterhaltung. Mit 16:0 führten die Fußballer nach der ersten Halbzeit. Und auch in der zweiten Hälfte bewiesen sie, dass sie auch mit dem Handball umgehen können, und gewannen insgesamt mit 31:18. Dabei lobte Benjamin Brambor vom gleichnamigen Pflegedienst, der im VfL-Team mitspielte, eine besondere Siegprämie aus. Er versprach, bei einem Sieg der Handballer die Spendensumme auf 2 …mehr lesen

VfL-er bei der DA-Sportlerwahl ganz von mit dabei

Schon oft haben die Waldheimer Handballer bei der Döbelner Anzeiger- Sportlerwahl Sieger und Platzierte gestellt. Und diese Erfolgsgeschichte setzt sich auch in diesm Jahr fort. Erstmals wurde die Wahl als „Handball-Spezial“  ausgeschrieben. „Die  rund eintausend eingegangenen Stimmzelttel unterstreichen die große Relevanz, die diese Umfrage hat.“ so DA-Geschäftsführer Matthias Poch. In der Kategorie „Handballer des Jahres“ belegte Erik Riedel mit 15,2 Prozent den zweiten Platz, hinter Sebastian Blech (HSG; 21,1 %) und vor VfL-Chef Thomas Berger (14,8 %). Bei den „Handballerinnen des Jahres“ wurde Kati Horn mit 13,3 Prozent Zweite, hinter Sandra Klausner (HSG; 17,8 %) und vor Isabel Gebhardt (HSG;12,8 %). In der „Ehrenamtkategorie“ belegt Sven Hausmeister Krause mit 29,0 Prozent den zweiten Platz, hinter Dr. Andreas Eichler (HSG; 39,2 %) und vor Frank Geißler (Mulde-Zschopau-Löwen; 11,4 %). Glückwunsch allen Siegern und Platzierten. (mtp)

VfL-Team siegt beim Fußball

Der VfL kann es also auch mit dem Fuß. Bei der 26. Auflage des Richzenhainer Fußball- und Familienfest gewinnen die Handballer des VfL Waldheim 54 den vom Döbelner Anzeiger gesponserten Siegerpokal. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und keinem Gegentor im Turnier konnte sich der VfL am Ende im Finale im Elfmeterschießen durchsetzen. Auch der diesjährige Torschützenkönig kommt aus den Reihen des VfL. Martin Scholl gewann am Ende das Shootout um den TItel des besten Torjägers mit 6 Toren im Turnier. (vfl)

Und am Ende der Saison ist alles gut!

Viele Höhen und Tiefen haben Fans, Aktive und Trainer auch in dieser Saison durchlebt. Doch am Ende können alle zufrieden sein. Allen voran die Sachsenliga-Frauen, die als Aufsteiger einen nie für möglich gehaltenen 6. Platz (23:21) belegt haben. Schon einen Spieltag vor Schluss kann die 2. Frauen den Meistertitel (1./30:4) in der 2. Bezirksklasse Chemnitz, und den daraus resultierenden Aufstieg in die 1. Bezirksklasse, feiern. Glückwunsch! Nach argen Abstiegssorgen zum Jahresbeginn, hat sich die 1.Männermannschaft gefangen und belegt zum Abschluss einen guten 7. Platz (18:26). Die 2. Männer beendet die Saison noch auf einen versöhnlichen 5. Rang (21:23). Leider scheiterten die Jungs in Zwenkau gegen den LVB III im Bezirkspokalfinale im Siebenmeterwerfen und verpassten so, den Pokal zum 4. Mal in Folge zu gewinnen. Die 3. Männer wird die Saison wohl auf einen 5. oder 6. Platz abschließen, was so nicht zu erwarten war. Die Nachwuchshandballer der Mulde-Zschopau-Löwen belegen bei der mJD den 6. Platz, die mJC wird fünfter. Die mJB in der Bezirksliga belegt Platz 6, die wJA wird hier leider Letzter.

Werner Melzer – Waldheimer Handball-Legende

Wenn man einen historischen Überblick über die Entwicklung des Handballs in Waldheim geben will, begleitet einen der Name Werner Melzer fast 70 Jahre lang.

Am 5. November 1922 erblickte Klein-Werner in Borna bei Leipzig das Licht der Welt. 1932, damals gerade 16 Jahre alt, hielt Melzer nach dem Umzug von Borna nach Waldheim erstmals einen Handball in der Hand und wurde „unheilbar infiziert“. Der Beitritt in den Turnverein Waldheim war nur noch Formsache. Bereits mit 17 Jahren lief er bei den Männer auf. Damals wurde hinter der Grundschule auf einem Großfeldplatz, da wo heute die Stadtsporthalle steht, gespielt.

Nach der Lehre als Kaufmann musste er in den Krieg ziehen und kehre erst 1949 aus der Kriegsgefangenschaft in Sibirien zurück.

 

Da sein ganzes Herz und Leben am Handballsport hing begann er sofort, also noch 1949, mit dessen Aufbau in der Zschopaustadt. Generationen von Jungen durchliefen seine Handballschule, wurden durch Ihn zu Aktiven, Trainern und Schiedsrichtern. Er leitete die Geschicke von Lok/VfL über viele Jahre erfolgreich.

 

Bis  1991 besaß Melzer sogar einen noch gültigen Spielerpass und zog bei Altherrenturnieren, wenn Not am Mann war, ab und an selbst noch ein Trikot an.

 

Bis zum Schluss war er als Übungsleiter im Verein aktiv und vermittelt sein Wissen vor allem an Nachwuchstrainer. Sehr viel hat er in DDR-Zeiten und darüber hinaus im Nachwuchsbereich getan. Seine Kinder- und Jugendmannschaften scheffelten nur so Kreis- und Bezirksmeistertitel, waren bei Spartakiaden und Pokalrunden erfolgreich. Durch seine jährlichen Schulmeisterschaften sorgte er für engen Kontakt zu den Schulen, …mehr lesen

Geschichte des Waldheimer Handballs (2000-2010)

Saison 1999/2000: 2. Männer (Bezirksklasse): 3. Platz von 12 Mannschaften

 

Bis zum April 2000: Waldheim hat keine Sporthalle die den geltenden Handballregeln entspricht. Durch die ausschließliche Verlagerung der Sportart in die Halle, brachte dies massive Probleme mit sich. Taktische Spielzüge konnten in den vorhandenen Hallen (Hainichener Straße Schulsporthalle, Sporthalle Mittelschule) kaum oder überhaupt nicht trainiert werden. Heimspiele konnten deshalb nicht in Waldheim ausgetragen werden, so dass die Punktspiele in Hartha oder Leisnig stattfanden. Ein erheblich logistischer und finanzieller Aufwand war die Folge.

 

28./29.04.2000: Ein jahrzehntelanger Traum wird wahr. Einweihung der neuen handballtauglichen Stadtsporthalle durch einen Festakt der Stadt Waldheim sowie einem „Tag der offenen Tür“, wo sich zahlreiche Vereine der Zschopaustadt präsentierten. Mittendrin die VfL-Handballer.

 

20./21.05.2000: Mit der 9. Auflage des traditionellen VePo-Cup-Turniers testen die VfL-Handballer und insgesamt 22 Gästeteams die neue Stadtsporthalle auf Herz und Nieren. Am Start sind neben Frauen- und Männermannschaften auch die männliche C- und D-Jugend.

 

Endstand Männer: 1. VfL Waldheim 54 II, 2. TSV Fortschritt Mittweida, 3. SV Rähnitz, 4. Geringswalder HV Endstand Frauen: 1. Chemnitzer HV, 2. SV Rähnitz, 3. LSV Südwest, 4. TuS Mockau, 5. Post SV Leipzig, 6. Geringswalder HV, 7. VfL Waldheim 54 I, 8. VfL Waldheim 54 II, 9. TSV Fortschritt Mittweida Endstand mJC: 1. HV Hoyerswerda, 2. Bezirksauswahl Leipzig, 3. SHC Meerane, 4. SHV Oschatz, 5. LRC Cottbus, 6. VfB Blau-Gelb 21 Flöha, 7. VfL Waldheim 54 I, 8. VfL Waldheim 54 II Endstand mJD: 1. SHV Oschatz, 2. VfL Waldheim 54 I, 3. HSG Freiberg, 4. HV Hoyerswerda, …mehr lesen

Geschichte des Waldheimer Handballs (1990-1999)

1990 ff.:Kontakte zu Handballvereinen in Bad Neustadt/B., Mellrichstadt, Landsberg/Lech, Würzburg, Strassnehringen, Kleinauheim u.a.. Diese schliefen aber später, bis auf Kleinauheim, immer mehr ein.

 

1990/1991:Der politische Wandel in der DDR zwingt auch die Handballer zum Umdenken. Der Trägerbetrieb Reichsbahn bricht weg. Neue wirtschaftliche Strukturen müssen aufgebaut werden.Männer (Kreisklasse): VizemeisterMänner (Kreispokal): PokalsiegerFrauen (Kreispokal): Pokalsieger unter Aufbau WaldheimD-Jugend ml. (Kreisklasse): KreismeisterD-Jugend ml. (Kreispokal): Pokalsieger E-Jugend ml. (Kreispokal): Pokalsieger

 

Saison 1991/1992:Es liegen nur wenige Ergebnisse vor.2. Männer (Kreisklasse): Vizemeister2. Männer (Kreispokal): PokalsiegerD-Jugend ml. (Bezirksmeisterschaft): 1. Platz von 5 MannschaftenD-Jugend wbl. (Bezirksmeisterschaft): 4. Platz von 4 Mannschaften unter Aufbau Waldheim

 

1992: Die BSG Lok Waldheim gründet eine Abteilung Karate die sich Mitte 2000 wieder auflöst.

 

05.09.1992:Der SV Lok Waldheim veranstaltet den 1. Vepo-Cup, der in der Sporthalle Hartha-Nord über die Bühne geht und nur als Männerturnier ausgeschrieben war. Endstand: 1. SV Lok Waldheim I, 2. SV Lok Waldheim II, 3. SV Leisnig 90 II. Es war das erste Turnier das die Waldheimer Handballer seit vielen Jahren wieder ausrichteten.

 

05.11.1992:Im zweiten Anlauf fand in der Gaststätte „Schillereiche“ die Vorstandswahl statt.  Als Vorsitzender wurde Hartmut Lodd gewählt. Geschäftsführer wurde Werner Melzer und Mike Buchwald Schatzmeister. Im Anschluss wurde der 70. Geburtstag von Werner Melzer würdig gefeiert.

 

Saison 1992/1993:

Es liegen nur wenige Ergebnisse vor.1. Männer (2. Bezirksliga): 2. Platz von 12 Mannschaften1. Frauen (2. Bezirksliga): 6. Platz von 12 Mannschaften unter Aufbau Waldheim

 

15.05.1993:Der 2. Vepo-Cup …mehr lesen

Geschichte des Waldheimer Handballs (bis 1989)

Vorgeschichte: Im Jahre 1811 errichtete Friedrich Ludwig Jahn in der Hasenheide in Berlin die erste deutsche Turnanstalt. Der alte Studentengruß „Frisch Frei Fröhlich Fromm“ wurde Leitbild für Jahn´s Turnerbewegung. Aus diesen vier „F´s“ gestaltete der Darmstädter Turner und Kupferstecher Heinrich Felsing 1844 das Turnerkreuz. Später wurde der Leitspruch in „Frisch Fromm Fröhlich Frei“ geändert und fand so auch in anderen europäischen Ländern Einzug. Die erste sächsische Turnstätte entstand 1833 in Plauen. Von da aus verbreitete sich die turnerische Unternehmungslust in ganz Sachsen. So wurden u. a. 1845 Turnvereine in Leisnig und Frankenberg gegründet. Ein Jahr später gab es schon 54 Vereine in Sachsen. In Waldheim war es 1844 Lehrer R. Wendt, der Knaben und Mädchen Turnunterricht erteilte und am 11.09.1844 ein öffentliches Schauturnen abhielt. Als Vereinsturnen wurde mit 25 Mitglieder 1849 in Waldheim begonnen. Genutzt wurde hier ein kleiner Sommerturnplatz hinter dem Kornhaus. Durch die Maiereignisse von 1849 (bewaffnete Unruhen, die mit Hilfe preußischer Truppen niedergeschlagen werden) wurden in Sachsen ab 1850 von Gerichtsamt die Vereine aufgelöst. 1851 erfolge auch die Schließung des Waldheimer Turnvereins. Turnlehrer Roscher war es dann, der 1854 wieder einen Turnunterricht in Waldheim eröffnete. Vier Jahre später erfolgte die Gründung des Waldheimer Turnverein. Auf Einladung von Anstaltsarzt Dr. Lippold, Fabrikant Wild und Lehrer Maneck erschienen im Waldheimer Ratskeller am 10.11.1858 zahlreiche turnfreudige Herren und beschlossen die Gründung des Vereins, der „der Belebung und Förderung des Turnens“ dienen sollte. Bereits 1859 hatte der Verein 166 Mitglieder.

Nach dem 1. Weltkrieg: Gründung …mehr lesen

Geschichte des Waldheimer Handballs (Sportstätten)

Trainingsstätten:

1945 bis ca. 1990: Sportplatz Waldeslust (heute Gelände 1 .TC Waldheim) nur im Sommer nutzbar

bis Ende 1994: Turnerbundhalle an der Hainichener Straße (Abriss im April 1995)

bis Ende 2005: Städtische Turnhalle an der Schule (heute Turnhalle Grundschule)

16.05.1984 bis 1989: Kleinfeldplatz hinter der Grundschule (heute steht hier die Stadtsporthalle)

1987 bis heute: Schulsporthalle/Allwetterplatz an der Neroslow-Schule (heute Mittelschule)

ab April 2000 bis heute: Stadtsporthalle Waldheim

 

Wettkampfstätten:

Vor dem 2. Weltkrieg: Turnplatz an der Moritzburg (heute steht hier die Stadtsporthalle)

1945 bis Sommer 1989: Sportplatz Waldeslust

1990 bis 2000: Sporthalle Hartha-Nord

1990 bis 2000: Zimmermann-Sporthalle Leisnig

ab Saison 2000/01 bis heute: Stadtsporthalle Waldheim