Hinrundenbilanz 2017/18 1.Männer

Der Kampf gegen den Abstieg. Als Tabellenletzter und Vorletzter: Die beiden Vertreter der Region hoffen auf eine erfolgreiche Rückrunde.

Es sieht alles andere als rosig aus für den VfL Waldheim 54 und die HSG Neudorf/Döbeln II in der Verbandsliga Staffel Ost beziehungsweise West. Nach den jeweils schlechten Hinrunden beider Vertretungen können diese nur abgehakt werden, um mit frischer Motivation neu durchzustarten und den Klassenerhalt irgendwie in trockene Tücher zu packen. Mehr wird am Saisonende nicht zählen, wobei diese Mission für beide Mannschaften schwer genug ist.

Halbserienbilanz Verbandsliga Männer Oststaffel. Nach der recht überzeugenden Rückrunde in der Vorsaison und dem fünften Platz in der Endabrechnung ging der VfL Waldheim 54 (12./5:17) mit guten Vorsätzen ins neue Spieljahr. Der Saisonstart in Niederau verlief mit dem Auswärtssieg auch erfolgreich, aber danach gab es nur noch drei Remis und sieben Niederlagen. Das führte die Zschopaustädter bis ans Tabellenende. Aus verschiedenen Gründen – besonders der Ausfall von Stammspielern machte sich negativ bemerkbar – konnten die VfL-Männer im Verlauf der Hinrunde immer weniger Verbandsliganiveau nachweisen. Gelingt ihnen keine deutliche Leistungsverbesserung, dann ist die Spielklasse nicht zu halten. Ganz hoffnungslos erscheint die Lage aber nicht, denn der erste Nichtabstiegsplatz liegt immer noch in Reichweite.

An der Tabellenspitze steht der Radeberger SV (1./19:3), der in den Vorjahren meist im Mittelfeld zu finden war. Wie schon mit der SG Kurort Hartha 2016/17 gibt es mit den Bierstädtern wieder eine Überraschungsmannschaft, die die vermeintlichen Staffelfavoriten HSV Dresden (2./17:5) und HSV Weinböhla (5./13:9) genauso wie das zweite Überraschungsteam, SG Zabeltitz/Großenhain (4./13:9), erst einmal hinter sich gelassen hat. Aber auch der ESV Dresden (3./13:9) mischt erneut vorn mit. Hält Radeberg das bisherige, sehr gute Niveau auch in der Rückrunde durch, dann winkt der Aufstieg in die Sachsenliga. HSG Freiberg II (6./11:11), Aufsteiger SSV Stahl Rietschen (7./10:12), TBSV Neugersdorf (8./10:12) und Radebeuler HV (9./8:12) sind jenseits von Gut und Böse angesiedelt. Weder nach vorn noch nach weiter unten sollte es in der Rückrunde große Veränderungen für diese Teams geben. Der zweite Aufsteiger, Sportfreunde 01 Dresden (10./6:16), und der SV Niederau 1891 (11./5:15) bilden neben den Waldheimern den Tabellenkeller. Nach derzeitiger Form dieser drei Mannschaften geht es nur noch darum, wer am Saisonende den rettenden zehnten Rang belegt. Aufgegeben hat sich sicher noch niemand aus dieser Gruppe, wobei die Erfahrung aus vielen Verbandsligajahren für die Waldheimer sprechen sollte. (Quelle: Döbelner Anzeiger vom 04.01.2018)

Die Tabelle ist unvollständig, da das Hinrundenspiel zwischen SV Niederau und Radebeuler SV abgesetzt wurde und erst in der Rückrunde gespielt wird.

Tabelle:

  1. Radeberger Sportverein 11 9 1 1 366:298 19:03
  2. HSV Dresden 11 8 1 2 321:260 17:05
  3. ESV Dresden 11 6 1 4 314:288 13:09
  4. SG Zabeltitz/Großenhain 11 5 3 3 324:307 13:09
  5. HSV Weinböhla 11 5 3 3 292:275 13:09
  6. HSG Freiberg II 11 5 1 5 302:329 11:11
  7. SSV Stahl Rietschen N 11 4 2 5 285:269 10:12
  8. TBSV Neugersdorf 11 5 0 6 289:302 10:12
  9. Radebeuler HV 10 4 0 6 251:277 08:12
  10. Sportfreunde 01 Dresden N 11 3 0 8 290:322 06:16
  11. SV Niederau 1891 10 2 1 7 257:296 05:15
  12. VfL Waldheim 54 11 1 3 7 291:359 05:17