Hinrundenbilanz 2017/18 Frauen

Der Monat der Wahrheit. Der VfL Waldheim kann mit dem Abschneiden zufrieden sein. Im Januar stehen allerdings wichtige Spiele auf dem Programm.

Halbserienbilanz Verbandsliga Frauen. Die Handballerinnen des VfL Waldheim 54 (4./13:9) stehen nach Abschluss der Hinrunde in der Verbandsliga Staffel Ost auf dem vierten Tabellenplatz. Dabei wechselten sich sehr gute mit nicht ganz auf dem möglichen Niveau ausgetragene Spiele ab. Wie schon in der Vorsaison gab es einige personelle Probleme. Mit diesem Hintergrund ist die momentane Platzierung aller Ehren wert. In voller Besetzung ist für den VfL in der Rückrunde noch einiges möglich. Die Tabellenspitze ist immer noch erreichbar. VfL-Trainer Ulf Seeger zeigt sich mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden. „Die Mannschaft musste sich neu finden und hat nach anfänglichen Schwierigkeiten Fuß gefasst“, so Seeger, der die Spiele im Januar als Gradmesser für den weiteren Saisonverlauf seines Teams bezeichnet.

An der Spitze stehen mit dem SV Rotation Weißenborn (1./17:5) und dem HC Elbflorenz 2010 (2./17:7) zwei Mannschaften, die vor Saisonbeginn zum Favoritenkreis gezählt wurden und das ganz zu Recht, wie die Tabelle zeigt. Weißenborn als amtierender Vizemeister und Dresden als Vorjahressechster, damals noch als TSV, haben mit spielerischer Leichtigkeit geglänzt. Dabei hat die Tabelle eine kleine Schieflage, denn Elbflorenz hat die Rückrunde mit der Auswärtsniederlage in Görlitz schon eingeläutet. Ohne dieses bereits absolvierte Rückrundenspiel kann sich Elbflorenz mit dem Herbstmeistertitel schmücken. Erster Verfolger ist recht überraschend SG Klotzsche (3./15:7). Die SG hat doch einen großen Sprung in die Spitzengruppe gemacht, was so nicht unbedingt erwartet wurde. Wie die Waldheimerinnen können auch die Dresdenerinnen immer noch weiter nach oben schauen.

VfL Meißen (5./12:10), SV Koweg Görlitz II (6./12:12), HSV Weinböhla (7./11:11) sowie die beiden Aufsteiger Sportfreunde 01 Dresden (8./10:12) und TBSV Neugersdorf (9./9:13) bilden einträchtig die Zone ohne großen Druck nach oben oder unten. Der Aufsteiger aus Dresden legte einen Superstart hin und belegte zeitweise sogar den ersten Platz. Danach wurde der Höhenflug von der Konkurrenz etwas ausgebremst. Die spielerischen Fähigkeiten sollten für beide Neulinge ausreichen, um nicht noch in Gefahr zu geraten. Weinböhla hat nach der Seuchensaison mit dem Beinaheabstieg im Vorjahr zu alter Stärke gefunden.

HC Rödertal II (10./8:14), Burgstädter HC (11./6:16) und USV TU Dresden II (12./4:18) bewegen sich in der Abstiegszone. Alle drei stehen ziemlich überraschend im Tabellenkeller. Die Platzierungen der Vorsaison konnten sie bisher nicht bestätigen. Es spricht viel dafür, dass sie die Absteiger unter sich ausmachen. (Quelle: Döbelner Anzeiger vom 03.01.2018)

Tabelle:

  1. SV Rotation Weißenborn 11 8 1 2 328:245 17:05
  2. HC Elbflorenz 2006 12 8 1 3 356:263 17:07
  3. SG Klotzsche 11 6 3 2 300:258 15:07
  4. VfL Waldheim 54 11 6 1 4 268:249 13:09
  5. VfL Meißen 11 6 0 5 280:279 12:10
  6. SV Koweg Görlitz II 12 6 0 6 327:318 12:12
  7. HSV Weinböhla 11 5 1 5 267:282 11:11
  8. Sportfreunde 01 Dresden 11 4 2 5 272:294 10:12
  9. TBSV Neugersdorf 11 4 1 6 242:289 09:13
  10. HC Rödertal III 11 4 0 7 288:310 08:14
  11. Burgstädter HC 11 3 0 8 242:292 06:16
  12. USV TU Dresden II 11 2 0 9 258:349 04:18