PettersBau-Cup Handball: Turnierbericht vom 20.05.2004

Siegerpokale bleiben beide in Waldheim

Waldheim. (Eig.Ber./mtp). Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich des 50. Jubiläums des VfL Waldheim 54 bildete am gestrigen Himmelfahrtstag das Handballturnier der A- und B-Jugend um die Petters Bau-Pokale. Insgesamt nahmen sechs Mannschaften am Turnier teil. In der Kategorie der männlichen B-Jugend trat der SHV Oschatz nicht an und musste eiligst durch eine 2. VfL-Vertretung ersetzt werden. Doch das tat dem Wettkampf keinen Abbruch. Immerhin war noch der VfL I und der SV Radebeul am Start. In einer doppelten Punkterunde, in der Jeder gegen Jeden antrat, zeichnete sich schon von Beginn an ein Zweikampf der beiden Gastgebermannschaften ab. Trotz der Tatsache, dass es für die Elbestädter nur zu einem Sieg reichte, steckten die nie auf und kämpften tapfer um jeder sich bietende Gelegenheit. Trotzdem reichte es in der Endabrechnung nur zum 3. Platz, doch der wurde immerhin noch mit einem Pokal belohnt. Aber eins konnten sich die Radebeuler dennoch auf die Fahne schreiben, nämlich, das die durch eben dieses 14:12 gegen die 1. Vertretung des VfL das Zünglein an der Waage waren. Aufgrund des Umstandes, dass sich die beiden Waldheimer Mannschaften je einmal den Sie im direkten Duell erkämpften, hatte die 1. Mannschaft zum Schluss das Nachsehen und musste den vielumjubelten Turniersieg den Vereinskameraden der 2. Mannschaft überlassen. Nicht weniger spannend war die Konkurrenz der weiblichen A/B-Jugend. In der Hinrunde vergeigten die Waldheimerinnen gegen die Sportfreunde 01 Dresden mit 7:10 das Spiel vollkommen und konnten nur mit dem 2. Platz zur Halbzeit in die Rückrunde starten. Abgeschlagen schon zur Halbzeit der MSV Dresden, der bislang kein Spiel für sich entscheiden konnte. In der Rückrunde musste also der direkte Vergleich des VfL mit den Sportfreunden 01 entscheiden, wer am Ende die Siegertrophäe in Empfang nehmen konnte. Diesmal zeigten sich die Einheimischen aber auf dem Posten und fegten die Elbestädterinnen mit 9:4 vom Parkett. Das bedeutete in der Endabrechnung aufgrund des besseren Torverhältnisses und der größeren Tordifferenz im direkten Vergleich, ganz klar den Turniersieg für den VfL vor den 01ern und dem MSV Dresden, der auch in der Rückrunde keinen Stich sah. Gunnar Jaroschinski (bester Tormann) und Franziska Kirchner (beste Spielerin) erhielten für die gezeigte Leistung während des 2. Petters-Cups noch ein Stefan Kretzschmar-Poster mit dessen Original-Autogramm, die der Ausnahmehandballer vom SC Magdeburg dem VfL Waldheim 54 zum 50. Geburtstag spendierte.

 

Endstand mJB: 1. VfL Waldheim 54 II; 2. VfL Waldheim 54 I; 3. SV Radebeul

Endstand wJA/B: 1. VfL Waldheim 54; 2. Sportfreunde 01 Dresden; 3. MSV Dresden

 

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